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Übernachtungszahlen in Villingen-Schwenningen im Aufwind

Im Frühjahr 2018 konnte der Tourismus in der Stadt Villingen-Schwenningen ein sattes Übernachtungsplus von über 28% verzeichnen. In den Monaten Januar bis Mai 2018 zählte das Statistische Landesamt im Stadtgebiet 58.571 Übernachtungen, im Vorjahreszeitraum waren es noch 45.462. Damit stiegen die Zahlen in Villingen-Schwenningen deutlich stärker als bei dem insgesamt boomenden Schwarzwaldtourismus.

"Es freut mich, dass sich die zahlreichen privaten Investitionen in die touristische Infrastruktur nun auszahlen", erklärt Beate Behrens, Geschäftsführerin der Wirtschaft und Tourismus Villingen-Schwenningen GmbH (WTVS). In den vergangenen Jahren wurde nicht nur in die großen 4-Sterne-Häuser Dormero und Holiday Inn investiert, auch abseits der Ketten haben Hoteliers ihre Häuser modernisiert oder neue eröffnet. "Mit dem Projekt Green Hotel wird eine Angebotslücke im Budget-Segment geschlossen, die durch die Schließung der Jugendherberge entstanden ist. Dann sind wir in Villingen-Schwenningen beim Übernachtungsangebot nochmal deutlich breiter aufgestellt", blickt Behrens optimistisch in die Zukunft.

Neben dem starken Geschäftstourismus gewinnt das Thema Natur in Villingen-Schwenningen touristisch an Bedeutung. Villingen-Schwenningen ist der ideale Ausgangspunkt, um das Rad- und Wanderparadies des Schwarzwald-Baar-Kreises mit seinen über 30 Wanderrouten und ebenso vielen Radtouren zu erkunden. Die Stadt Villingen-Schwenningen investiert deshalb in die Wander- und Radwege vor Ort. So hat die WTVS in diesem Jahr entlang des Genießerpfads Waldpfad Groppertal fünf neue Himmelsliegen installiert, die zum Entspannen einladen. Der Premiumwanderweg gewinnt dadurch weiter an Qualität. Für den ebenfalls beliebten Neckartalradweg wird die 5-Sterne-Auszeichnung angestrebt.

"Die städtischen Investitionen machen als Tourismusförderung Sinn, denn die Beherbergungsbetriebe brauchen neben dem klassischen Geschäftstourismus für den Erfolg weitere Standbeine", erläutert Behrens. Aber nicht nur die Tourismusbranche profitiert von den steigenden Zahlen an Gästen. "Das ist Stadtmarketing im besten Sinne", ist Behrens überzeugt: "Viele Unternehmen vor Ort klagen über Probleme bei der Anwerbung von Fachkräften. Wie könnten wir potentielle Neubürger besser von der Lebensqualität unserer Stadt überzeugen, als wenn sie diese vor Ort hautnah erleben?". Deshalb plant die WTVS für das Jahr 2019 einen Ausbau der Messeaktivitäten. Neben Übernachtungsgästen stehen dabei insbesondere Tagestouristen als Zielgruppe im Fokus.