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Hahn-Schickard erhält 6,8 Millionen Euro Fördermittel vom Land


Am 2. Mai überreichte Ministerialdirigent Günther Leßnerkraus, Leiter der Abteilung „Industrie, Innovation, wirtschaftsnahe Forschung und Digitalisierung“ des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg Hahn-Schickard einen Zuwendungsbescheid in der Höhe von rund 6,8 Millionen Euro. Im Rahmen der hausinternen Innovationsmesse machte sich Leßnerkraus am Standort Villingen-Schwenningen ein Bild von der Innovationskraft von Hahn-Schickard.

Hahn-Schickard ist Experte auf dem Gebiet Mikrosystemtechnik und entwickelt mit etwa 220 Mitarbeitern in Villingen-Schwenningen, Stuttgart und Freiburg intelligente Produkte und Lösungen überwiegend in direkter Kooperation mit der Industrie. Die Forschungsgesellschaft weist einen Jahreshaushalt von ca. 24 Millionen Euro auf. Darin enthalten ist der Zuschuss aus dem Ministerium. Dieser ermöglicht es, neben den aktuellen Projekten mit der Industrie durch eigene Vorlaufforschung neue Themengebiete zu erschließen, die für die Zukunft der regionalen und überregionalen Industrie entscheidend sind. Auf dieser Grundlage gelingt der Gesellschaft der Transfer zukunftsweisender Technologien in den industriellen Mittelstand.

Kleine und mittelständische Unternehmen haben häufig keine Möglichkeit, selbst zu forschen oder zu entwickeln. Um mit großen Unternehmen Schritt halten zu können, benötigen sie einen kompetenten Partner an ihrer Seite – Hahn-Schickard.

Von den aktuellen Forschungshighlights konnte sich Günther Leßnerkraus bei einem Rundgang durch das Gebäude überzeugen. Die Wissenschaftler der drei Standorte Hahn-Schickards Stuttgart, Villingen-Schwenningen und Freiburg informierten den Ministerialdirigenten über Themen aus der Sensorik, Technologie, Fertigung, den Lebenswissenschaften und der Medizintechnik. Dieser war beeindruckt von so viel Schaffenskraft: „Baden-Württemberg ist zugleich herausragender Forschungsstandort und innovatives Wirtschaftsland. Innovation beginnt mit Forschung. Mit der Förderung der Institute der Innovationsallianz, zu denen Hahn-Schickard gehört und die wertvoller Innovationspartner gerade kleiner und mittlerer Betriebe sind, investieren wir daher auch in die Zukunftsfähigkeit unserer mittelständischen Unternehmen.“

Hahn-Schickard ist Teil der Innovationsallianz Baden-Württemberg (innBW), eines Verbundes von 13 unabhängigen wirtschaftsnahen Forschungsinstituten. Die Institute mit einem jährlichen Gesamtumsatz von rund 140 Millionen Euro und insgesamt rund 1.200 Beschäftigten bearbeiten derzeit jährlich etwa. 4.500 Industrieaufträge und etwa 550 öffentlich geförderte Forschungsprojekte. Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft unterstützte alle innBW-Institute im Jahr 2017 mit Grundfinanzierungsmitteln in Höhe von insgesamt rund 29 Millionen Euro.