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Parks in Villingen-Schwenningen


Viele grüne Inseln sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt und laden zum Flanieren und Verweilen ein. Rund 120 Hektar Grün- und Parkanlagen stehen in Villingen-Schwenningen zur Naherholung bereit. Alle größeren Anlagen sind vielfältig mit Spazier- und Verbindungswegen, Kinderspielplätzen, Spielpunkten und Sitzmöglichkeiten ausgestattet, sowie mit Bäume und Rasen- bzw. Wiesenflächen und verschiedenen Pflanzungen, die regelmäßig gepflegt und weiterentwickelt werden.


Ringanlagen

Die Villinger Innenstadt ist entlang der historischen Stadtmauer fast vollständig von öffentlichen Grünanlagen mit alten Baum- und Strauchbeständen umgeben. Ab 1870 wurde der äußere Wall und Graben eingeebnet. So entstand mit den Ringanlagen rund um die Innenstadt ein vielseitiges Naherholungsgebiet mit Spazierwegen, Kinderspielplätzen, Sitzgelegenheiten, Grünflächen, einer Blumenuhr sowie zahlreichen Bepflanzungen.

Laut Beschluss des Gemeinderates wird der vierte Bauabschnitt der Erneuerung der Villinger Ringanlagen im Bereich Romäusring im Sommer 2017 in Angriff genommen.


Hubenlochpark

Oberhalb der historischen Villinger Altstadt befindet sich die Parkanlage Hubenloch. Ausgestattet ist die Grünanlage mit Spielplätzen, Sportanlagen, Ruhebänken und einem Aussichtsturm, der gleichzeitig als Antennenmast für Mobiltelefone genutzt wird und einen umfassenden Rundblick über die Stadt bietet. Bestandteil der fast 9 Hektar großen Parkanlage Hubenloch ist der Rosengarten. Er liegt etwa 750 Meter hoch und zählt damit zu den höchstgelegenen öffentlichen Rosengärten Europas. Die Rosen werden nicht mit Pflanzenschutzmitteln behandelt, sodass der Rosenliebhaber wertvolle Erkenntnisse über die Widerstandsfähigkeit und Wuchskraft der einzelnen Sorten gewinnen kann. 

© Stadt Villingen-Schwenningen


Mauthepark

Der Mauthepark ist die größte öffentliche Grünanlage im Zentrum Schwenningens. Seit den 1970iger Jahren ist der Park wieder frei zugänglich, nachdem er jahrzehntelang der Öffentlichkeit vorenthalten war. Der Privatgarten der Uhrenfabrikantenfamilie Mauthe war früher mit einer hohen Mauer umgeben. Im Garten befand sich, wo jetzt der Kinderspielplatz ist, eine private Reithalle. Den Mittelpunkt des Parks bildet ein Wasserfontänenkreis, der von Sitzbänken umgeben und im Sommer bei Kindern als Badeplatz beliebt ist. Auf dem rund ein Hektar großen Gelände gibt es außerdem einen Kinderspielplatz, Wiesenfläche und Sitzbänke zum Verweilen.


Möglingshöhe

Die Möglingshöhe ist ein Stadtpark am Rande Schwenningens nahe Messegelände und Eisstadion, der teils waldartig, teils locker mit alten Baum- und Strauchbeständen bewachsen ist. Mit seinen zahlreichen Spazierwegen, dem großen Kinderspielplatz, Spielpunkten und dem Sommerfestplatz der Schwenninger Vereine dient er der Bevölkerung als Naherholungsgebiet. Der Stadtpark Möglingshöhe mit angrenzenden Flächen gehörte im Jahr 2010 zum Bereich der Landesgartenschau. Im Zuge der Vorbereitungen zur Landesgartenschau wurden einige Umbaumaßnahmen und Erweiterungen durchgeführt, wie beispielsweise die Vergrößerung des früheren Schwanenteichs, und es wurde ein Rundweg am Ufer des Sees angelegt. Ebenfalls erweitert wurde der Spielplatz, der nun mit einer Murmelbahn und einem Barfuß-Parcours zum Verweilen einlädt. Im Stadtpark Möglingshöhe befindet sich außerdem die historische Neckarquelle. Im Jahre 1581 ließ Herzog Ludwig dort einen Stein mit der Aufschrift "Das ist des Neckars Quelle" setzen. Der Original-Neckarquellstein wurde vor ca. 50 Jahren beschädigt und ist nach seiner Rekonstruierung im Heimatmuseum Schwenningen zu finden. Eine Nachbildung des Quellsteins wurde 1981 in der Nähe des ursprünglichen Ortes gesetzt.

Genau wie in den anderen Parks der Stadt  zeigen sich auch die Blumenbeete wieder in bunter Farbpracht.


Bürkpark

Der Bürkpark in Schwenningen ist ein privater Stadtpark der Uhrenfabrikantenvilla Bürk. 1990 wurden große Teile von der Stadt Villingen-Schwenningen erworben und im Wesentlichen erhalten. Der Park mit seinem alten Baumbestand, dem historischen Ensemble der Villa Bürk und der anliegenden ehemaligen Uhrenfabrik Bürk bietet Bevölkerung und Gästen einen Platz der Ruhe und Erholung. Der eiserne Gartenzaun der ehemaligen Fabrikantenvilla Bürk stellt ein besonders schönes Exemplar gründerzeitlicher Zaunarchitektur dar. Mit einem neuen Wegekreuz wurden neue Pfade und Wege geschaffen. Bänke am Springbrunnen und am Pavillon bieten Möglichkeiten zur Ruhe und Entspannung.


Kurpark in VS-Villingen

Der Kurpark im Stadtbezirk Villingen wurde 1935 als „Kurpark im Kneippschwimmbad“ auf dem Gelände der ehemaligen Hammermühle im Kirnachtal angelegt.
Ein von Gehölzen umgebener Spazierweg entlang der Brigach führt in zwanzig Gehminuten vom Bahnhof in VS- Villingen zum Kurpark.
1934/35 versuchte der nationalsozialistische Bürgermeister Hermann Schneider, den Fremdenverkehr durch den Ausbau Villingens zum „Kneippkurort“ neu zu beleben. Im Zuge eines Arbeitsbeschaffungsprogramms entstanden  in rascher Folge ein Naturschwimmbad, ein Kurgarten, ein Kneipphaus und ein Sanatorium.
In wesentlichen Teilen erhalten, ist heute nur noch der Kurgarten.
Er gliedert sich in einen naturbelassenen Teil mit Teich und Rundweg sowie in einen geometrischen Teil mit Rasenparterre und Springbrunnen. Terrassierte Kiesflächen, großzügige Treppenanlagen eingebettet zwischen Hecken und Natursteinmauern sowie üppige Blumen- und Staudenrabatten geben ihm eine typische Architektur der Weimarer Zeit. Seine Majolika-Figuren aus Richard Bampi`s Kanderner Fayancemanufaktur betonen in diesem Freiraum seine einzigartige Gestaltung. Sie rücken die typische Gartenkunst der 1930er Jahre ins Blickfeld des Betrachters.
Die Figuren gelten aufgrund ihrer Größe für eine Aufstellung im Außenraum, wie auch wegen ihrer neuen Farbglasuren, als bedeutende technische Innovation der Keramikherstellung der 1930er Jahre. In ihrer Gesamtheit stehen die Majolika-Figuren seit 2014 unter Denkmalschutz.
Trotz mehrfachem Umbau und Gebäudeergänzungen sind wesentliche Teile des Kurgartens erhalten und in einem gepflegten Zustand, so dass man heute von Mai bis November in ruhiger, erholsamer Atmosphäre zwischen Blumenrabatten und Hecken verweilen kann.
Eingebaut in die ehemalige Liege- und Lesehalle ist eine Konzertmuschel und ein Restaurant, das ganzjährig geöffnet ist. In der nahen Umgebung befinden sich das Freibad, das immer noch so genannte „Villinger Kneippbad“, eine Minigolfanlage und ein Spielplatz.
Der Kurgarten ist als Veranstaltungsort des jährlich am ersten Juli Wochenende stattfindenden Kunsthandwerkermarktes des Vereines Mosaik VS e.V. in jüngster Zeit wieder bekannt geworden.
Ab 2018 werden vom Seniorenrat der Stadt Villingen-Schwenningen regelmäßige Musikveranstaltungen von der Musikakademie VS zwischen Mai und Oktober angeboten.
Der Freundeskreis Kurgarten bietet von Mai bis Oktober einen geführten Rundgang zur Gartenkunstgeschichte an. Interessierte können sich an die Tourist-Information im Franziskaner Kulturzentrum (Stadtbezirk Villingen) wenden.