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Bräuche in Villingen-Schwenningen


Fronleichnamsprozession 

Donnerstag, den 15. Juni 2017     
Ab 4 Uhr morgens beginnen die Helfer mit den Vorbereitungen für die Blütenteppiche. Der 800 Meter lange Blütenteppich beginnt in der Rietstraße und zieht sich bis in die Obere Straße.


Kuhreihen


Am 24. Dezember jeden Jahres, Uhrzeit: 23:00 Uhr
Der traditionelle Kuhreihen erfreut jährlich rund 1000 Zuschauer an Heiligabend in Villingen-Schwenningen. Eine Stunde vor Mitternacht zieht ein Mann als Kuhhirte verkleidet durch die Villinger Innenstadt und bläst auf einem Herterhorn weihnachtliche Weisen. Der Brauch entstand im Jahr 1765, als in Villingen die Pest wütete. Die Villinger gelobten damals, jeden Heiligabend den Kuhreihen zu blasen, wenn ihr Vieh von der Seuche verschont bleibe. Der Kuhreihen ist ursprünglich ein Signalruf, mit dem die Villinger Kuhhirten (Herter) ihr Vieh aus den Villinger Stadtmauern trieben, bzw. es als Signalhorn einsetzten, um mit den Hirtenbuben zu kommunizieren.


Neujahrsschießen


am 1. Januar jeden Jahres, Uhrzeit: 8:00 Uhr
Jeden 1. Januar im Jahr begeben sich die Mitglieder des Historischen Grenadierkorps 1810 in ihrer grün/weißen Uniform auf das vordere Hubenloch, um pünktlich um 8 Uhr 12 Kanonenschüsse abzufeuern. Die Schüsse erfolgen im Minutentakt und stehen für jeweils einen Monat im Jahr. Vor jedem Schuss wird verlesen für wen dieser abgefeuert wird, unter anderem für verschiedene Schutzheilige, den Oberbürgermeister, die Bürger und Ehrenbürger der Zähringerstadt und auch das Land Baden. Der Brauch stammt aus dem Jahr 1633 und wurde 1967 wiederbelebt. Das Neujahrsschießen soll an eine überstandene Winterbelagerung der Villinger durch die Schweden und Württemberger im Dreißigjährigen Krieg erinnern.