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Sehenswertes in Villingen



Münster 'Unserer Lieben Frau'

Das Münster "Unserer Lieben Frau" in der historischen Villinger Innenstadt wurde im 12. und 13. Jahrhundert im romanischen Stil erbaut. Im Laufe der Geschichte wurde es mehrfach umgebaut und erweitert und im Jahr 1284 im gotischen Stil vollendet. Sehenswert sind die 1983 geschaffenen Bronzeportale des Münsters sowie im Inneren das Nägelinskreuz aus dem 14. Jahrhundert, die Steinkanzel und die Sandtner-Orgel.

 

 

Glockenspiel im Münster

Eines der größten Glockenspiele im süddeutschen Raum befindet sich im Villinger Münster. Das Glockenspiel mit 51 Glocken erinnert an die Tradition der bedeutenden Glockengießer-Dynastie Grüninger. 200 Jahre nach dem Verlust des Glockenspiels in der Benediktinerkirche konnte es dank zahlreicher Spenden von Bürgern und Institutionen realisiert werden. Integriert wurde die sogenannte Franziskus-Glocke, die als einzige die beiden Weltkriege unbeschadet überstand. Tägliches Glockenspiel um 10.05 Uhr, 12.05 Uhr, 15.05 Uhr und 18.05 Uhr.


Münsterbrunnen

Der Münsterbrunnen auf dem Villinger Münsterplatz wurde 1989 von Klaus Ringwald entworfen und gebaut. Das Kunstwerk aus Bronze erzählt die 1000-jährige Geschichte der Stadt. Jede der acht Seiten dieses wasserspendenden Kunstwerks ist einer für die Stadt bedeutungsvollen Epoche gewidmet.


Benediktinerkirche

Direkt an der alten Villinger Stadtmauer befindet sich die Benediktinerkirche St. Georg. Der Bau der barocken Kirche begann 1688. In 80 Jahren Bauzeit entstand eine Wandpfeilerkirche mit beeindruckenden 50 Metern Länge und Wandpfeilern mit 16 Metern Höhe.  Ein ganz besonderes Schmuckstück ist die Silbermann-Orgel, die nach Originalplänen rekonstruiert wurde und sich seit 2002 wieder in der Benediktinerkirche befindet.    

 

Silbermann-Orgel

Die von Johann Andreas Silbermann 1752 für die Villinger Benediktinerkirche gebaute Orgel galt als wahres Meisterwerk. Im Zuge der Säkularisation wurde das Instrument nach Karlsruhe gebracht, wo es 1944 zerstört wurde. Der elsässische Orgelbauer Gaston Kern rekonstruierte die Orgel nach Originalplänen. Im Jahr 2002 wurde das nachgebaute Instrument am alten Standort in der Benediktinerkirche geweiht und erklingt heute u.a. wieder samstags bei der Orgelmusik zur Marktzeit.


Stadtmauer

Der historische Stadtkern Villingens ist von einer weitgehend erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauer umgeben. Der Bau der inneren Stadtmauer, die nach ihrer Fertigstellung 10 Meter hoch aufragte, begann kurz nach 1200. Die Stadt war durch vier Tortürme mit Vortoren zu betreten. Zahlreiche Türme und Bastionen verstärkten die Stadtmauer als Schutzwall der Stadt. Ursprünglich bestand die Villinger Stadtbefestigung aus der inneren Stadtmauer, dem inneren Graben und der äußeren Stadtmauer mit einer Stärke von mehreren Metern und einem äußeren Graben. Im 19. Jahrhundert wurden Teile der Stadtbefestigung abgerissen, darunter der äußere Wall mit Vortoren, das Niedere Tor und die Gräben. Durch das Denkmalschutzgesetz 1972 wurde die Stadtbefestigung vor weiteren Beschädigungen geschützt. Die Stadtmauer ist heute fast vollständig von öffentlichen Grünanlagen mit alten Baum- und Strauchbeständen umgeben.


Franziskaner Kulturzentrum

Das Franziskaner Kulturzentrum befindet sich in der ehemaligen Franziskaner-Klosteranlage nahe dem Riettor. Das Kloster wurde 1268 gegründet. Nach einer Zerstörung der Anlage bis auf das Erdgeschoss im Jahr 1704 wurde es von 1705 bis 1709 wieder aufgebaut. 1797 wurde das Kloster aufgehoben und in den Jahren 1825 bis 1978 durch das Heilig-Geist-Spital genutzt. Heute wird die frühere Klosterkirche als Veranstaltungsraum genutzt, sie bietet eine außergewöhnliche Ausstrahlung und hervorragende Akustik für klassische Musik und wird von Musikern und Besuchern gleichermaßen geschätzt. In der weiträumigen Klosteranlage sind außerdem das Franziskanermuseum und die Tourist-Information untergebracht. Die Kombination von Konzerten, Geschichte, Ausstellungen und weiteren Veranstaltungen macht aus dem Franziskaner ein lebendiges und viel frequentiertes Kulturzentrum.


Franziskanermuseum

Das Franziskanermuseum im Kern der mittelalterlichen Stadt Villinger präsentiert die Geschichte und Entwicklung der Stadt und der Region. In der ehemaligen Klosteranlage der Franziskaner beherbergt es u.a. einen Bereich zur 'Stadtgeschichte' und mit der 'Schwarzwaldsammlung' die bedeutendste volkskundliche Sammlung im Schwarzwald. In der Abteilung 'Keltisches Fürstengrab Magdalenenberg' werden ausgewählte Fundstücke des Keltengrabs Magdalenenberg ausgestellt und die Grabkammer des Fürsten kann im Original und teilrekonstruiert besichtigt werden. Es finden Ausstellungen zu wechselnden Themen statt.


Bickentor und Bickenkloster

Das 1260 errichtete Bickentor gehört zu den ersten Tortürmen der Stadt. Es ist 18 Meter hoch und hat ein rotes Zifferblatt. Dem östlichen Stadttor ist das Bickenkloster mit der Klosterkapelle St. Ursula angebaut. Seit 1480 beherbergt das Kloster einen Klarissenorden. 1782 wurde es zum Ursulinen-Kloster mit Mädchenschule. BisHeute ist es Gymnasium und Realschule. Das Kloster bestand bis zum Sommer 2015 fort und schloss dann seine Pforte.


Riettor

Das Riettor in Villingen ist das westliche Stadttor zur historischen Kernstadt. Der Bau des ältesten Stadttores mit dem blauen Ziffernblatt reicht bis in das Jahr 1233 zurück. Beim Riettor befindet sich der Treppenaufgang zum "Keffit" – Gefängnis. 


Oberes Tor

Das Obere als höchster Torturm der Stadt war Teil der historischen Stadtmauer und sicherte den Zugang von Norden. Die Turmuhr hat ein grünes Ziffernblatt. Es ist jünger als die beiden noch stehenden Tore im Osten (Bickentor) und Westen (Riettor). Im 2. Stock befindet sich eine als Arrestzelle genutzte Blockstube.


Altes Rathaus

Das Alte Rathaus stammt aus dem frühen 13. Jahrhundert, wurde von 1534-37 großzügig als Rathaus ausgebaut und erhielt damals sein heutiges Aussehen. Im Erdgeschoss befindet sich das Bürgerservicezentrum Villingen. Es finden sporadisch Veranstaltungen und Führungen statt. Der historische Ratssaal wird außerdem für standesamtliche Trauungen genutzt.


Narrobrunnen

Beim Narrobrunnen wird alljährlich die Villinger Fasnacht eröffnet. Der Narro, die Traditionsfigur der Villinger Fasnet, wird am Dreikönigstag mit großem Zeremoniell auf seinen Sockel gestellt, mit Reisig bekränzt und am Aschermittwoch entfernt, um im Frühjahr wieder aufgestellt zu werden. Der Villinger Holzschnitzer Manfred Merz schnitzte die 1,20 Meterhohe Brunnenfigur aus Eichenholz.


Radmacherbrunnen

Der Radmacherbrunnen in Villingen erinnert an eine spannende Geschichte. Ein Wagnergeselle schloss eine Wette ab: an einem Tag wollte er ein Wagenrad anfertigen, es nach Rottweil treiben, dort den Gegenwert in Essen und Trinken umsetzen und mit diesem am selben Tag noch nach Villingen zurückkehren. Der Radmacher gewann die Wette. Der radmacherbrunnen stammt aus der Hand des Villinger Holzschnitzers Manfred Merz. Eine hölzerne Tafel auf der Rückseite informiert den Betrachter über die Bedeutung des Denkmals.


Romäusturm

Mit 39 Metern ist der Romäusturm der höchste Wehrturm in der Stadtmauer. Die Nordseite des Turms ziert ein überlebensgroßes Bild des Lokalhelden Romäus, der hier einst gefangen war und der sich mit seinem Ausbruch aus dem Verlies des einstigen Michaelsturms unsterblich gemacht hat. Heute heißt der Turm Romäusturm.


Kaiserturm

Der 31 Meter hohe Kaiserturm in Villingen ist ein alter Wehrturm und Bestandteil der Villlinger Stadtmauer. Der Kaiserturm wurde im Jahr 1372 erbaut und zuletzt von 1992 bis 1994 renoviert. Zeitweise wurde er als Wohn- und Versammlungsraum genutzt. Heute beherbergt der Kaiserturm eine Dokumentation über die Villinger Wehranlagen und Belagerungen. Der Kaiserturm wurde früher "Gerberturm" genannt, später "Wachtelturm". Seinen heutigen Namen Kaiserturm erhielt 1871. Im Zuge einer Stadtführung kann man ihn mit einem Sektempfang und einer Dia-Show besichtigen.


Pulvertürmle

'Pulvertürmle' ist der alt überlieferte Name für den kleinen Rundturm, in dem im Mittelalter Pulver gelagert wurde. Der kleinen, der Villinger Stadtmauer vorgelagerten Turm stammt aus dem Jahr 1499. Die Lagerung des Pulvers durfte einerseits die Bewohner der Stadt nicht gefährden, andererseits musste das Pulver aber auch vor äußeren Zugriffen geschützt werden. So bot sich der Bau eines solchen Pulverturms direkt an der Stadtmauer an.


Johanneskirche

Die Johanneskirche  in der Gerberstraße 11 war zunächst die Kirche Johanniterkommende Villingen. Sie stammt aus dem 14. Jahrhundert. Im Jahr 1711 wurde die Kirche durchgreifend im barocken Stil erneuert. Sie beinhaltet eine denkmalgeschützte Orgel  von Schildknecht & Bergmann aus dem Jahr 1838. Seit 1854 ist sie Kirche der evangelischen zur Johannespfarrei. Die Johanneskirche wurde mehrfach umgebaut und renoviert, unter anderem 1980–1983 und zuletzt 2012.


Romäusbrunnen

Der Romäusbrunnen nahe dem Kulturzentrum Franziskaner ist dem Villinger Lokalhelden Romäus gewidmet. Um ihn ranken sich zahlreiche Geschichten, Mythen und Legenden. Der der Sage nach hat Romäus den Rottweilern ein ganzes Stadttor ausgehängt und es als Trophäe nach Villingen getragen. Romäus ist in Landsknechtuniform mit Barett und Hellebarde dargestellt. 1513 fiel er in der Schlacht von Novara. Die Brunnenfigur stammt von von Manfred Merz.

Sehenswertes in Schwenningen


Heimat- und Uhrenmuseum  

Das Heimat- und Uhrenmuseum Schwenningen befindet sich in einem Fachwerkhaus und ehemaligem Lehrerhaus und lädt zu einem Streifzug durch die Heimat- und Kulturgeschichte Schwenningens ein. Einblicke in die handwerkliche Uhrenproduktion ermöglichen die eingerichtete Uhrmacherwerkstatt, Uhrmacherwerkzeuge und verschiedene Arten von Schwarzwalduhren. Die Hellmut-Kienzle-Uhrensammlung zeigt hochwertige Uhren aus dem 16. bis 19. Jahrhundert. Weitere Bereiche sind die Abteilungen zu den Alamannen an der Neckarquelle sowie historische schwäbische Bauernstuben.  

Heimat- und Uhrenmuseum Schwenningen
Kronenstraße 16
78054 Villingen-Schwenningen


Muslenplatz  

Der Muslenplatz bildet seit 1981 den lebendigen Mittelpunkt der Stadt und hat sich zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt. Seinen Namen hat der Muslenplatz von dem kleinen Flüsschen Muslen, das heute in Dolen fließt und  an dem in früheren Zeiten einmal der Siedlungskern Schwenningens lag.


Altes Pfarrhaus  

Das alte Pfarrhaus stammt aus dem Jahr 1747. Es wurde in den Jahren 1835 bis 1837 erweitert und 1980 renoviert. Im Zuge dieser Renovierung wurde das imposante Fachwerk freigelegt und restauriert. Das alte Pfarrhaus ist nach der evangelischer Stadtkirche das ältestes Gebäude in Schwenningen und steht unter Denkmalschutz.


Stadtkirche 

Die evangelische Stadtkirche ist die älteste und bis heute die zentrale Kirche zwischen Marktplatz und Muslenplatz. Ihr Turm aus dem 15. Jahrhundert ist ein Wahrzeichen von Schwenningen und das älteste Gebäude im Stadtbezirk. Das Gotteshaus wurde im 15. Jahrhundert an der Stelle der alten St.-Vinzenz-Kirche erbaut. Es brannte 1525 und 1633 bis auf den Turm ab. 1700 wurde es einschiffig wiederaufgebaut und 1837 durch ein Querschiff erweitert. Im Jahr 1963wurde die evangelische Stadtkirche insbesonders im Inneren völlig erneuert.


Vogtshaus  

Das Vogtshaus wurde 1791 erbaut wurde zählt zu den ältesten erhaltenen Häusern Schwenningens. Zur Straßenseite hin ist sein eindrucksvoller Renaissance-Giebel zu sehen. 1797 ging es an den Untervogt Johannes Roller über und 1901 an den Uhrenfabrikanten Mauthe. Heute beherbertgt das Gebäude ein Gasthaus.


Ob dem Brückle und Kunstscheune  

Das einstige Sanierungsgebiet 'Ob dem Brückle' ist ein Idyllischer Winkel mit Fachwerkhäusern, der Eindrücke über die bäuerliche Vergangenheit Schwenningens vermittelt. Besonders ins Auge sticht die 17. Jahrhundert als  Bauernhaus errichtete Kunstscheune. Heute beherbergt sie eine Töpferei.


Neckarquelle  

Die Neckarquelle befindet sich im Stadtpark Möglingshöhe auf dem ehemaligen Gelände der Landesgartenschau aus dem Jahr 2010. Im Rahmen der Landesgartenschau wurde ein neuer Quellstein eingeweiht. Das natürliche Quellgebiet des Neckars befindet sich im Schwenninger Moos. Innerhalb des Stadtgebiets Schwenningen war der Neckar weitestgehend verdolt. Im Zuge der Landesgartenschau wurde ein neues offenes Bachbett erschaffen, um die Stadt besser gegen Überflutung zu schützen.


Schwenninger Moos  

Das Schwenninger Moos ist ein naturkundliches Kleinod am Rande von Schwenningen. Das Moorgebiet auf der europäischen Hauptwasserscheide  hält zu jeder Tages- und Jahreszeit Überraschungen bereit. Im Frühling erwachen Flora und Fauna, im Sommer können seltene Pflanzen entdeckt oder das Brüten der Vögel beobachtet werden, der Herbst bringt wunderbare Farben oder mystischen Nebelschwaden und der Winter verzaubert mit stahlblauem Himmel, Schnee und glitzerndem Raureif. Die Naturschutzverordnung hilft, diese einzigartige Landschaft zu erhalten.


Rathaus  

Das Schwenninger Rathaus wurde vom Architekten Hans Herkommer entworfen und  in den Jahren 1926 bis 1928 im spätexpressionistischen Stil errichtet. Auf der Frontseite zum Marktplatz hin befindet sich ein Mosaik das 'Krieg und Frieden' darstellt. Seit dem Jahr 1972 dient es als technisches Rathaus.


Uhrenindustriemuseum    

Das Uhrenindustriemuseum befindet sich in der ältesten Uhrenfabrik Württembergs mitten in Schwenningen. Es vermittelt die Geschichte der industriellen Uhrenproduktion der Region. Anhand von Vorführungen und auf vielseitige, spielerische und humorvolle Art kann hier Industriegeschichte erlebt werden.  

Uhrenindustriemuseum
Bürkstraße 39
78054 Villingen-Schwenningen


Städtische Galerie mit Lovis-Kabinett  

Die Städtische Galerie wurde 1876 als Wohnhaus erbaut. 1961 bis 1975 berhergte das Gebäude das Hellmut-Kienzle-Uhrenmuseum. Seit 1990 ist die Städtische Galerie mit dem berühmten Lovis-Kabinett hier zu finden. Die Ausstellungen der Städtischen Galerie mit dem Lovis-Kabinett in Schwenningen laden zum Gespräch und zur Auseinandersetzung ein. Arbeiten zeitgenössischer Kunst wechseln sich ab mit Werken der Klassischen Moderne. Mit Ausstellungen die Werken von Pablo Picasso, Joseph Beuys und anderen namhaften Künstlern  enthalten zieht die Galerie immer wieder Blicke auf sich. Die Städtische Galerie betreut außerdem verschiedene Sammlungen.  

Städtische Galerie
Friedrich-Ebert-Straße 35
78054 Villingen-Schwenningen


Internationales Luftfahrtmuseum  

Das privat geführte Internationale Luftfahrtmuseum liegt direkt am Flughafen Schwenningen. Es zeigt auf 13.000 qm Fläche eine luftfahrtgeschichtliche Sammlung mit über 40 Exponaten, wie beispielsweise Segelflieger, Modelflugzeuge, Propellermaschinen, Trag- und Hubschrauber.  

Internationales Luftfahrtmuseum
Spittelbronner Weg 78
78056 Villingen-Schwenningen